Stress und seine Folgeerkrankungen setzen in Deutschland immer mehr Menschen zu, wie eine aktuelle Studie der Techniker Krankenkasse aufzeigt. Zuviel und andauernder Stress kann zu schweren physischen und psychischen Folgeerkrankungen führen – vom Bluthochdruck, Schlafstörungen bis zum Burnout. Hier kann die Hypnosetherapie Betroffene unterstützen, wieder zur Ruhe zu kommen und den Körper zu entspannen.

Einer aktuellen Studie der Techniker Krankenkasse zufolge fühlen sich ca. 25 Prozent der Deutschen häufig gestresst. Im Vergleich zu 2013 bedeutet das einen Zuwachs von 3 Prozent – mit steigender Tendenz. 54 Prozent der befragten Männer und 48 Prozent der Frauen nannten ihre Arbeit als Stressauslöser Nummer Eins. Das Gefühl, ständig erreichbar sein zu müssen und nie richtig abschalten zu können, belastet besonders Männer. Frauen dagegen setzen sich häufig durch zu hohe Ansprüche an sich selbst zusätzlich unter Druck.

Doch nicht nur der Beruf kann Stress verursachen. Auch familiäre Konflikte, die Krankheit eines nahestehenden Menschen oder finanzielle Sorgen können Auslöser für Stress sein. Folgt auf eine Stressphase nicht regelmäßig eine Phase der Erholung, sondern wird die Überforderung zum Dauerzustand, können ernsthafte psychische und körperliche Erkrankungen die Folge sein.

Erste psychische Anzeichen für eine Stressbelastung können Schlafprobleme,  Konzentrationsschwierigkeiten, Gereiztheit, Motivationsprobleme und Ängste sein. Zu den körperlichen Früh-Symptomatiken zählen u.a. Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Müdigkeit, erhöhter Blutdruck, Tinnitus oder Sodbrennen.

Spätestens, wenn eines oder mehrere der obengenannten Symptome auftreten, ist es allerhöchste Zeit, den Körper und die Seele zur Ruhe kommen zu lassen und so einem Burnout entgegenzuwirken. Hierfür gibt es zahlreiche Möglichkeiten, vom regelmäßigen autogenen Training bis hin zum klassischen Kuraufenthalt.

Unter anderem kann auch die Hypnosetherapie hilfreich und unterstützend bei der Stressbewältigung wirken. In der hypnotischen Trance kann ein entspannter Zustand herbeigeführt werden, in dem Körper und Geist zunächst wieder zur Ruhe kommen und Anspannungen sich lösen können. Der Entspannungsaspekt ist bei der Hypnosetherapie auch für das körperliche Befinden sehr wichtig, damit sich z.B. der Blutdruck wieder normalisieren kann oder Spannungskopfschmerzen gelindert werden können.

Zusätzlich kann die Hypnosetherapie dazu beitragen, im Unterbewusstsein vorhandene Gedanken, Überzeugungen und Glaubenssätze als Stressauslöser zu identifizieren und dauerhaft zu verändern.

Ein Beispiel hierfür könnte sein, dass gerade Frauen häufig für sich den Glaubenssatz verinnerlicht haben „Je mehr Aufgaben ich übernehme, umso mehr Anerkennung bekomme ich“. So laden sie sich immer mehr Verpflichtungen beruflicher und privater Natur auf, bis der Stress sie an ihre psychischen und physischen Grenzen bringt. Eine kurze Ruhephase, eine kleine Auszeit und der Teufelskreis tut sich – zurück im Alltag – rasch wieder auf.

Mit Unterstützung der Hypnosetherapie könnte der neue Glaubenssatz auch lauten „Meine Leistung wird anerkannt, ohne dass ich mich selbst überfordere“. Damit wäre die Chance geschaffen, langfristig auf positive Weise mit Stress umzugehen und Krankheiten zu vermeiden.